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Ultra-seltene Gibson EMS-1235: Die vergessenen Doppelhalsgitarren, die zu Unrecht vergessen wurden

Automatische Übersetzung. Russisches Original

Viele erinnern sich an die legendäre Doppelhals-Gitarre Gibson EDS-1275 — genau die aus „Stairway to Heaven“. Doch Gibson experimentierte schon früher mit zwei Hälsen, und das Ergebnis waren die ungewöhnlichen Modelle der EMS-1235 — seltene, mutige und teils seltsame Instrumente, jedes mit seiner eigenen Geschichte.

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  • 🎛 Die EMS-1235 wurden Anfang der 60er Jahre in kleinen Chargen hergestellt.

  • 🎚 Jede Version hatte einzigartige Kombinationen aus Hälsen und Elektronik.

  • 🎵 Viele Lösungen waren experimentell — vom Bigsby am Oktavhals bis zu individuellen Schaltungslayouts.

  • 🪶 Trotz ihrer Exotik fanden diese Instrumente bei Musikern Anklang, besonders in der Country-Szene.

🤍 1961 Gibson EMS-1235 (Polaris White)

Diese Version kombiniert einen normalen Sechssaiter-Hals mit einem Oktav-Sechssaiter. Besonderheit: eine seltene Bigsby-Installation auf der Oktavseite.

🔍 Konstruktion

  • 🪵 Hohlkorpus, Decke aus Resonanzfichte, flacher Boden.

  • 🎨 Weißes Finish, dünnes Zelluloid-Binding.

  • 🎙 Drei PAF-Tonabnehmer.

🪕 Hälse

  • Normaler Hals: dick, komfortabel, klassisches Mahagoni.

  • Oktavhals: klein, enger Saitenabstand, Bundstäbchen im Mandolinen-Stil.

  • Über dem 15. Bund ist das Spielen möglich, aber aufgrund des massiven Halsfußes unbequem.

🔉 Klang und Steuerung

  • Drei-Wege-Schalter zwischen den Hälsen (einzeln oder beide zusammen).

  • Auf der normalen Seite befinden sich Master-Volume und Tone.

  • Das Bigsby erforderte die Installation eines Mittelblocks im Inneren des Korpus für die Steifigkeit.

  • In Kombination mit einem Dumble-Verstärker klang das Ganze „schmutzig“ und reich an Obertönen.

❤️ 🎸 1966 Gibson EMS-1235: Ein völlig anderes Kaliber

Dieses Modell unterscheidet sich konstruktiv und zweckbestimmt deutlich von der weißen Version.

🪕 Halskonfiguration

  • Full-Size Tenorhals (4 Saiten).

  • Achtsaitige Mandoline — ein sehr schmaler, spezieller Hals.

🎙 Elektronik

  • Full-Size Humbucker, jedoch ohne äußere Schrauben oder Pole-Pieces — die Öffnungen sind mit Perlmutt bedeckt.

  • Einzigartiges Schalterlayout:

    • Halswahlschalter — im unteren Teil des Korpus.

    • Tenor-Tonabnehmer-Wahlschalter — am Cutaway.

🧱 Sonstiges

  • Ebenholzgriffbretter, Block-Inlays.

  • Gold-Hardware — wirkt in Kombination mit dem kirschroten Finish sehr edel.

  • Gewicht etwas über 4 kg — nicht viel schwerer als die weiße Version.

  • ABR-1-Brücken auf 4 Saitenreiter gekürzt.

  • Eine spezielle doppelte Brückeneinstellung verhindert das Klappern bei geringer Saitenspannung.

🧩 Warum sind diese Instrumente eine Seltenheit?

Viele glauben, dass solche Gitarren kaum gebaut wurden, weil sie zu sehr auf Nischen ausgerichtet waren. Manche nennen sie „Produkte einer Ära“: Anfang der 60er Jahre, als Folk, Psychedelik und experimentelle Ansätze den Ton angaben.

Es besteht die Chance, dass diese Gitarren auf vergessenen Studiobändern zu hören sind, bei denen niemand mehr weiß, welches Instrument genau verwendet wurde.

🌟 Warum sind sie heute dennoch gefragt?

  • 🎤 In der Südstaaten-Country-Szene ist ein ungewöhnliches Instrument ein riesiger Pluspunkt.

  • 🎭 Künstler lieben es, mit etwas auf die Bühne zu gehen, das noch niemand gesehen hat.

  • 🤩 Die Seltenheit der Instrumente weckt das besondere Interesse bei Sammlern.